Buch "Uns hat keiner gefragt"

Ein Vergleich zwischen “tibbun an-nabawi”

Von “tib­bun an-naba­wi” gibt es momen­tan zwei akti­ve Über­set­zun­gen au dem Bücher­markt: “Die pro­phe­ti­sche Medi­zin” von Ibn Qay­y­im aus dem Schreib­fe­der-Ver­lag und “Die Medi­zin des Pro­phe­ten – Tibb un-Naba­wi” von as-Suyu­ti aus dem Astec-Ver­lag. Bei­de Bücher haben den glei­chen ara­bi­schen Titel und schrei­ben über das glei­che The­ma, jedoch von zwei ver­schie­de­nen Gelehr­ten ver­fasst. Neu­lich wur­de ich gefragt, wel­che der bei­den Bücher ist emp­feh­len wür­de.

Eine direk­te Emp­feh­lung kann ich lei­der nicht wei­ter­ge­ben, da bei­de Bücher von aner­kann­ten Gelehr­ten geschrie­ben wor­den sind und jedes Buch sei­ne spe­zi­fi­sche Stär­ken hat. Grund­le­gend kann ich sagen, dass bei­de Bücher emp­feh­lens­wert sind. Spe­zi­ell bei dem Buch von Ibn Qay­y­im ist es so, dass sein Buch mehr Infor­ma­ti­on besitzt.

Wenn man aber einen Augen­merk auf die Über­set­zung und die Auf­ma­chung bei­der Bücher legt, so muss ich sagen, dass die Über­set­zung von as-Suyu­tis Buch aus dem Astec-Ver­lag für heu­ti­ge Ver­hält­nis­se bes­ser gelun­gen ist. Die Über­set­zung lest sich flüs­si­ger und man­che Krank­hei­ten wer­den mit den heu­ti­gen, moder­nen Fach­be­grif­fen ver­wen­det.

Die Über­set­zung des Buchs Ibn Qay­y­im aus dem Schreib­fe­der-Ver­lag wirkt in mei­nen Augen an eini­gen Stel­len doch etwas holp­rig. Ich habe den star­ken Ver­dacht, dass es eine Über­set­zung aus dem Eng­li­schen ist. Kon­kret über­prüft habe ich es noch nicht, aber vie­le Stel­len im Buch deu­ten dar­auf hin z. B. durch die Wort­wahl. Hier ist lei­der noch Ver­bes­se­rung nötig.

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