Zwischen Marokko und Baby-Nachwuchs

In den letz­ten zwei Wochen gab es auf den isla­mi­schen Bücher­markt für deutsch­spra­chi­ge Bücher rela­tiv wenig zu berich­ten. Daher grei­fe ich nach eini­gen Büchern, die bereits seit län­ge­rer Zeit erschie­nen sind. Ich habe mir dabei vier ver­schie­de­ne Bücher über die Schwan­ger­schaft und den Baby-Nach­wuchs aus isla­mi­scher Sicht besorgt. Das passt auch ganz gut: Momen­tan bin ich in Marok­ko zu Fami­li­en­be­such und außer­dem erwar­te ich selbst Nach­wuchs.

Um die Zeit ange­mes­sen aus­zu­las­ten, habe ich eini­ge Bücher in klei­nem For­mat und dün­nem Umfang mit­ge­nom­men; zumal auch der Rei­se­kof­fer nicht unnö­tig Bal­last haben soll­te. Zu den mit­ge­nom­me­nen Bücher zäh­len fol­gen­de:

  • Ibn Qay­y­im: Das Neu­ge­bo­re­ne und die damit ver­bun­de­nen Ahkam; 2011, Ver­lag Dar Al-Balagh
  • Zou­heir Sou­kah: Wie man das Neu­ge­bo­re­ne emp­fängt; 2009, Isla­mi­sche Bibio­thek
  • Umm Hasan bint Salim: Das Para­dies zu Dei­nen Füßen – Die Schwan­ger­schaft aus isla­mi­scher Sicht; 2010, Tuba Ver­lag
  • Dr. Aisha Utz: Wie man den Glau­ben bei Kin­dern för­dert; 2011, Ver­lag Inter­na­tio­nal Isla­mic Publi­shing Hou­se

Noch weiß ich nicht, ob ich es schaf­fen wer­de, alle Bücher wäh­rend mei­nes Auf­ent­halts in Marok­ko zu lesen. Ich den­ke, zwei der vier Bücher wer­de ich min­des­tens schaf­fen, da deren Sei­ten­um­fang bei ca. 60 – 70 Sei­ten liegt. Evt. wer­de ich ein drit­tes Buch ange­fan­gen zu lesen und ggf. auch bis zum Ende. Ob es aller­dings auch für das vier­te Buch reicht, kann ich lei­der nicht abschät­zen. Das sind auch zugleich mei­ne Leseer­war­tun­gen.

Von all die­sen Büchern erhof­fe ich mir natür­lich beson­ders, mein isla­mi­sches All­ge­mein­wis­sen im Bezug auf die Schwan­ger­schaft und die Geburt von Kin­dern zu ver­bes­sern und ver­meh­ren. Vie­les erfährt man in der Regel schon von sei­ner isla­mi­schen Gemein­schaft. Nichts­des­to­trotz ist es aber den­noch wich­tig, dass man die gehör­ten Sachen min­des­tens in den guten, isla­mi­schen Büchern nach­liest. Vie­les kann man hören – jedoch oft ohne Beweis oder aner­kann­ter Gül­tig­keit. Selbst der Gesand­te Allahs (saws) sag­te sinn­ge­mäß zu den Saha­ber der dama­li­gen Zeit, dass man nichts Gesag­tes von sei­nen Aus­sa­gen neh­men soll, ohne dass man selbst Zeu­ge ist, dass er es gesagt haben soll.

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