Meine Amazon-Bestellung vom 12.03.2014: Das Halsband der Taube – Von der Liebe und den Liebenden

Vor ca. zwei Tagen bin ich einen Deal ein­ge­gan­gen: 15 EUR inves­tie­ren und 3 Hör­bu­cher + 30 EUR Gut­schein bei Ama­zon abstau­ben. Am wich­tigs­ten war mir der 30-EUR-Gut­schein gewe­sen, den die­sen woll­te ich unbe­dingt für ein paar gute, alte Bücher bestel­len; u. a. das Buch "Das Hals­band der Tau­be – Von der Lie­be und den Lie­ben­den" von Ibn Hazm.

Am 12. März 2014 führ­te ich schließ­lich nach Erhalt des Gut­schein gleich bei Ama­zon eine Bestel­lung aus. Ich ent­schied mich für ein paar, älte­re und z. T. von Ori­en­ta­lis­ten über­setz­te Bücher. Im Rah­men der Ver­füg­bar­keit von 30 EUR traf ich die Ent­schei­dung, fol­gen­de Bücher zu bestel­len: "Das Hals­band der Tau­be – Von der Lie­be und den Lie­ben­den" von Ibn Hazm, "Buch der Bei­spie­le" von Ibn Khal­dun und "Rei­sen ans Ende der Welt. Das größ­te Aben­teu­er des Mit­tel­al­ters. 1325 – 1353" von Ibn Bat­tu­ta.

Das Buch "Das Hals­band der Tau­be – Von der Lie­be und den Lie­ben­den" von Ibn Hazm kann­te ich schon län­ger und es stand sehr hoch auf mei­ner Wunsch­lis­te. Ich hät­te es schon längst bestel­len kön­nen, jedoch woll­te ich nicht das Geld ver­pul­ve­ri­sie­ren und auch ein wenig bedacht inves­tie­ren. Mit dem 30-EUR-Gut­schein, der qua­si geschenkt war, lie­ße ich jedoch das Buch ganz bequem erkau­fen.

Das Buch "Das Hals­band der Tau­be – Von der Lie­be und den Lie­ben­den" ist der Titel einer Abhand­lung über die Lie­be des im ara­bi­schen Cór­do­ba gebo­re­nen Gelehr­ten Ibn Hazm. Es ist das ers­te Buch, das Ibn Hazm nach sei­nem Rück­zug aus dem dama­li­gen poli­ti­schen Leben geschrie­ben hat.

Das Buch spie­gelt die in der mus­li­mi­schen Gesell­schaft des mau­ri­schen Spa­ni­en kul­ti­vier­te höfi­sche Lie­be. Ibn Hazm beschreibt das All­tags­le­ben und die vor­herr­schen­de Moral sei­ner Gesell­schafts­schicht, in der die Herr­schaft die Lie­be zwi­schen Skla­ven und Skla­vin­nen dul­det oder sogar för­dert und in der ero­ti­sche Bezie­hun­gen unter Män­nern üblich sind. Ibn Hazm reflek­tiert in dem Buch sei­ne eige­ne Lebens­ge­schich­te, sei­ne Erfah­run­gen und Beob­ach­tun­gen und lockert den Text mit Anek­do­ten und Lie­bes­ge­dich­ten auf. Es geht um das Wesen der Lie­be, ihre Bedeu­tun­gen und Erschei­nun­gen, über Ver­wir­rung und Ver­ei­ni­gung der Lie­ben­den, um Treue und auch um Tren­nung und Ver­lust.

Ibn Hazms Buch zeich­net sich sowohl durch die Frei­zü­gig­keit und per­sön­li­che Lei­den­schaft des Autors als auch durch sei­nen sitt­li­chen Anspruch und eine star­ke Bin­dung an den Islam aus.

Das Buch selbst wer­de ich bald mal Fund­stück der Woche dar­brin­gen, solan­ge ver­ra­te ich mal nichts wei­ter über das Buch.

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