Meine Amazon-Bestellung vom 12.03.2014: Die Reisen des Ibn Battuta (ar-rihla)

Vor ca. zwei Tagen bin ich einen Deal ein­ge­gan­gen: 15 EUR inves­tie­ren und 3 Hör­bu­cher + 30 EUR Gut­schein bei Ama­zon abstau­ben. Am wich­tigs­ten war mir der 30-EUR-Gut­schein gewe­sen, den die­sen woll­te ich unbe­dingt für ein paar gute, alte Bücher bestel­len; u. a. das Buch "Rei­sen ans Ende der Welt. Das größ­te Aben­teu­er des Mit­tel­al­ters. 1325 – 1353" (ar-rih­la) von Ibn Bat­tu­ta.

Am 12. März 2014 führ­te ich schließ­lich nach Erhalt des Gut­schein gleich bei Ama­zon eine Bestel­lung aus. Ich ent­schied mich für ein paar, älte­re und z. T. von Ori­en­ta­lis­ten über­setz­te Bücher. Im Rah­men der Ver­füg­bar­keit von 30 EUR traf ich die Ent­schei­dung, fol­gen­de Bücher zu bestel­len: "Das Hals­band der Tau­be – Von der Lie­be und den Lie­ben­den" von Ibn Hazm, "Buch der Bei­spie­le" von Ibn Khal­dun und "Rei­sen ans Ende der Welt. Das größ­te Aben­teu­er des Mit­tel­al­ters. 1325 – 1353" von Ibn Bat­tu­ta.

Abu Abdul­lah Muham­mad ibn Bat­tu­ta, (‏أبو عبد الله محمد بن بطوطة‎), Abū ʿAbd Allāh Muḥam­mad b. Baṭṭūṭa, (* 24. Febru­ar 1304 in Tanger/Marokko; † 1368 oder 1377 in Marok­ko) war ein islam­si­cher For­schungs­rei­sen­der des 14. Jahr­hun­derts. Mit 21 Jah­ren ging er auf isla­mi­sche Pil­ger­fahrt nach Mek­ka. Nach­dem er die­se abge­schlos­sen hat­te, reis­te er jedoch wei­ter, wobei er ins­ge­samt mehr als 120.000 Kilo­me­ter durch die gesam­te isla­mi­sche Welt und dar­über hin­aus zurück­leg­te. Sei­ne Auf­zeich­nun­gen unter dem Titel Rih­la / ‏رحلة‎ / riḥ­la / ‚Rei­se‘ berich­ten von sei­nen Erleb­nis­sen.

Bei­na­he alle bekann­ten Infor­ma­tio­nen über das Leben Ibn Bat­tu­tas stam­men aus einer ein­zi­gen Quel­le – näm­lich Ibn Bat­tu­ta selbst. Stel­len­wei­se sind sei­ne Anga­ben zu Rei­se­or­ten oder Aben­teu­ern ein­deu­tig erfun­den, aber oft­mals lässt sich heu­te nicht fest­stel­len, ob er Tat­sa­chen berich­tet oder Mär­chen erzählt.

Auf Ver­an­las­sung des Sul­tans Abu Inan Faris dik­tier­te Ibn Bat­tu­ta sei­ne Rei­se­er­leb­nis­se dem Dich­ter Moham­med Ibn Dschu­zaj. Obwohl eini­ge Orte in dem ent­stan­de­nen Werk „Rih­la“ („Rei­se­text“) offen­sicht­lich sei­ner Fan­ta­sie ent­sprun­gen waren, so stellt es doch eine der genau­es­ten exis­tie­ren­den Beschrei­bun­gen eini­ger Tei­le der Welt im 14. Jahr­hun­dert dar.

Nach­dem er „Rih­la“ ver­öf­fent­licht hat­te, leb­te Ibn Bat­tu­ta noch 22 Jah­re hoch­ge­ehrt in sei­ner Hei­mat, bis er im Jahr 1368 oder 1377 starb.

Über Jahr­hun­der­te blieb sein Buch unbe­kannt, selbst in der isla­mi­schen Welt, und wur­de erst im 19. Jahr­hun­dert wie­der­ent­deckt und in meh­re­re euro­päi­sche Spra­chen über­setzt. Seit­dem gewann Ibn Bat­tu­ta an Ruhm, und heu­te ist er eine bekann­te Gestalt des Ori­ents.

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