Das Buch "Mu’āwiyah ibn Abī Sufyān – Der erste König des Islām" ist da

So ziem­lich Ende letz­ten Jah­res hat­te ich mal erwähnt, dass man bald das Buch "Mu’āwiyah ibn Abī Sufyān – Der ers­te König des Islām" ver­öf­fent­li­chen wird. Vor weni­gen Tagen ist dies nun gesche­hen, wenn auch in etwas ande­rer Form.

Geschrie­ben wur­de das Buch von Abu Rīya­dus aus dem "Anti Majose"-Team und ihrem gleich­na­mi­gen Blog. Es han­delt sich dabei um einen Web­log, der sich mit Argu­men­ten gegen die Shia rich­tet. Ursprüng­lich war mal geplant, das Buch in Buch­form zu dru­cken, nun hat man es aber über­ra­schen­der­wei­se als PDF zum Down­load ver­füg­bar gemacht.

Das E-Book als PDF hat eine Datei­grö­ße von ca. 7,19 MB und besteht aus ca. 490 Sei­ten. Über den qua­li­ta­ti­ven Inhalt kann ich noch nichts sagen, da ich das E-Book bis­her nicht las. Jeder Inter­es­sier­te kann sich also selbst einen Ein­druck ver­schaf­fen, wenn man das E-Book lesen möch­te. Dass es aber eine Bio­gra­fie über Mu’awiyah ibn Abi Suf­yan ist, ist schon ein gewis­ser Sel­ten­heits­wert.

Wohla­ber sind mir eini­ge Feh­ler in der Recht­schrei­bung und in der Gram­ma­tik auf­ge­fal­len. Ich wür­de sagen, dass man doch irgend­wann eine berei­nig­te 2. Auf­la­ge zum Down­loa­den nach­schie­ben müss­te. Anbei sind mir fol­gen­de Umstän­de auf­ge­fal­len:

  • unzu­rei­chen­de Kom­ma­set­zung, klei­ne Tipp­feh­ler, Aus­drucks­feh­ler, … das Übli­che eben.
  • Es ist gut, dass mit Block­satz geschrie­ben wor­den ist. Lei­der fehlt aber die (auto­ma­ti­sche) Sil­ben­tren­nung. Wäre eine Sil­ben­tren­nung ver­wen­det wor­den, dass wür­de sich der Text­fluss noch um Eini­ges ver­bes­sern.
  • Die ara­bi­schen Liga­tu­ren der respek­ter­wei­sen­den Benen­nung wur­den mit Gra­fi­ken ver­wen­det. Da es Gra­fi­ken sind, machen sie sich bei einem guten Druck nicht unbe­dingt prak­ti­ka­bel, dass die­se ver­pi­xelt auf dem Papier auf­tre­ten. Zudem haben die­se Gra­fi­ken auch noch Tool­tip, die auf die ursprüng­lich inter­nen oder exter­nen Res­sour­cen ver­wen­den. Das kriegt man aller­dings nur mit, wenn man das E-Book als PDF geöff­net hat und den Maus­zei­ger auf einer gra­fi­schen Liga­tur hält und ca. 1–2 Sekun­den war­tet, denn dann erscheint der ver­meint­li­che Tool­tip. Bes­ser wäre es, wenn man ent­spre­chen­de Schrift­ar­ten völ­lig frei aus dem Inter­net holt, z. B. AGA Ara­bes­que Regu­lar im TTF-For­mat. Denn die­se haben die ara­bi­schen Liga­tu­ren gleich als vek­to­ri­el­len Zei­chen­satz inne.
  • Es scheint so, dass man nicht ein­heit­lich mit For­mat­vor­la­gen gear­bei­tet hat. Das erkennt man zumin­dest an den ara­bi­schen Tex­ten, die an ver­schie­de­nen Stel­len unter­schied­li­che Schrift­grö­ße haben. Zudem sind vie­le Pas­sa­gen mit ara­bi­schen Text links­bün­dig aus­ge­rich­tet, obwohl sie eigent­lich rechts­bün­dig aus­ge­rich­tet sein soll­ten, da man bei ara­bi­schen Tex­ten schließ­lich von rechts nach links liest.

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