Neu eingekaufte Bücher vom 26. Februar 2018

Neue Bücher eingekauft (3)

Heu­te sind zwei wei­te­re Bücher in mein Lese-Reich ein­ge­trof­fen.

Es sind die Bücher:

  • Erklä­rung der vier Prin­zi­pi­en des Muham­mad ibn Abd al-Wah­hab; von Raheel Zafar; mein-ara­bisch­kurs
  • Ist der Tak­fir immer eine Vor­aus­set­zung, um Mus­lim zu sein?; von Raheel Zafar; mein-ara­bisch­kurs

Bestellt habe ich die bei­den Bücher im Shop der so genann­ten Isla­maka­de­mie, die von Raheel Zafar, dem Buch­au­tor, ver­wal­tet und betrie­ben wird. Die Bestel­lung wur­de an einem Frei­tag auf­ge­ge­ben, an dem dar­auf­fol­gen­den Mon­tag wur­de die Bestel­lung bear­bei­tet und exakt sie­ben Tage spä­ter lag die gekauf­te Ware wie­der­um an einem Mon­tag in mei­nem Brief­kas­ten. Mit einer Bestell­zeit von 7 Tage liegt Bestell­zeit noch im Bereich des akzep­ta­blen.

Es sei übri­gens vor­weg ange­merkt, dass der Buch­au­tor Raheel Zafar kei­nen klas­si­schen Buch­ver­lag betreibt, son­dern sei­ne Bücher unter dem Label "mein-ara­bisch­kurs" führt. Der Name des Label kommt dabei dem dem gleich­na­mi­gen Ara­bisch­kurs, den der Buch­au­tor anbie­tet. Raheel Zafar folgt dabei nicht (mehr) dem klas­si­schem Main­stream der ver­öf­fent­lich­ten, isla­mi­schen Bücher auf deutsch (z. B. über den kom­mer­zi­el­len Ver­triebs­we­gen wie bei Basa­ri, IB-Ver­lag oder Gra­na­da-Ver­lag), son­dern geht bei dem Ver­trieb sei­nen eige­nen Weg. Die­ser Weg zielt nicht auf die Erreich­bar­keit brei­ter Mas­se ab, son­dern mehr eher auf die Auf­klä­rung für die klei­nen Lese­kreis. Die­se Art nennt man auch inde­pen­dent publi­shing. (Ein wei­te­rer inde­pen­dent publisher ist al-'Ilm an-Nāfì', der sich offen­bar aus­schließ­lich auf Tele­gramm her­um­treibt. Die­sen nimmt auch irgend­wann ein­mal spä­ter in den Fokus.)

Das Buch "Erklä­rung der vier Prin­zi­pi­en des Muham­mad ibn Abd al-Wah­hab" hat bereits eini­ge Tage vor­her erwähnt, so dass ich an die­ser Stel­le kei­ne wei­te­ren Wor­te ver­lie­ren möch­te. Das ande­re Buch "Ist der Tak­fir immer eine Vor­aus­set­zung, um Mus­lim zu sein?" macht mir aller­dings etwas Bauch­schmer­zen. Beson­ders bei 'Aqi­da-Ange­le­gen­hei­ten im Islam sträu­ben sich mei­ne Nacken­haa­re, da jeder Hans & Franz etwas ande­res erzäh­len will. Da gehen ent­we­der Fens­ter­schei­ben zu Bruch, man tre­tet die Türen ein oder man macht gleich ein gan­zes Hoch­haus platt. (Das ist meta­pho­risch zu ver­ste­hen.) Es gibt vie­le Anhän­ger, bei denen alle gleich sind und es gibt weni­ge Muris auf Erden, die auf alles und jeden den Tak­fir machen, was nicht bei drei auf den Bäu­men ist. Aber die gol­de­ne Mit­te zu fin­den und die­sen Weg zu beschrei­ten, ist für die meis­ten schwer. Die Theo­rie dahin­ter – und somit hin­ter der Grund­la­ge von La ila­ha illa Allah – ist zwar vom Ver­ständ­nis recht ein­fach, aber in der Pra­xis oft eine schmerz­haf­te Blut­grät­sche.

Wo nun genau die rich­tungs­wei­sen­de Kern­aus­sa­ge des Buchs "Ist der Tak­fir immer eine Vor­aus­set­zung, um Mus­lim zu sein?" ist, kann ich nicht sagen, da ich das Buch noch nicht gele­sen habe. Aber eine dunk­le Vor­ah­nung däm­mert bereits… Viel­leicht habe ich auch nur die Pfer­de scheu gemacht und miss­ver­ste­he da etwas. Ich wer­de bei Gele­gen­heit das Buch auf jeden Fall lesen.

Viel­leicht habt ihr aber das Buch gele­sen und könn­te eine per­sön­li­che Ein­schät­zung zum Buch abge­ben. Über einen guten Kom­men­tar von euch freue ich mich immer gern.

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