Mein-Arabischkurs kündigt das neue Buch "Die Erklärung zur Usul as-Sunnah von Imam Ahmad" an

Auf sei­nen Tele­gram-Kanal hat Raheel Zafar unter sei­nem Label Mein-Ara­bisch­kurs sein neu­es Buch mit dem Titel "Die Erklä­rung zur Usul as-Sun­nah von Imam Ahmad" ange­kün­digt.

Viel kann man zu die­ser Ankün­di­gung des bald erschei­nen­den Buchs offi­zi­ell noch nichts sagen. Der Titel des Buchs ist jedoch klar defi­niert und sagt grund­le­gend das The­ma des Buchs aus: es ist eine Erklä­rung des Werks "Usul as-Sun­nah" (أصُوُلُ السُنَّة) von Ahmad ibn Han­bal. Bei die­sem Werk von Ahmad ibn Han­bal han­delt es sich nicht die Grund­la­gen von frei­wil­li­gen, got­tes­dienst­li­chen Taten, son­dern um eine Auf­lis­tung von 75 Prin­zi­pi­en und Grund­la­gen der rich­ti­gen isla­mi­schen ’Aqi­da (Glau­bens­in­hal­te) und dem Man­hadsch (Metho­do­lo­gie), wie sie Ahmad ibn Han­bal ver­stan­den hat. Das Wort "Sun­nah" bezieht sich hier­bei auf die 'Aqi­da und nicht auf die 'Iba­dah.

Raheel Zafar hat zudem eine unge­fäh­re Sei­ten­an­zahl von 150 Sei­ten als Umfang des Buchs ange­ge­ben. Des wei­te­ren ließ er anmer­ken, dass das Buch nach Rama­dan erschei­nen wer­den soll. Eine Vor­ab­ver­si­on der Buch­co­vers gibt es aber bis­lang noch nicht.

Zum Abschluss die­ses Bei­trag gebe das Vor­wort und die Dank­sa­gung aus dem Buch wie­der, die Raheel Zafar freund­li­cher­wei­se der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Mit dem Namen Allāhs, des Barm­her­zi­gen, des Erbar­mers, begin­ne ich die Erklä­rung die­ser aus­er­le­se­nen Lek­tü­re.

Abū Yaʿlā sag­te über die­ses Schrei­ben:
„Wür­de man für das Stre­ben nach die­ser Schrift nach Chi­na rei­sen müs­sen, wäre das nicht zu viel ver­langt.“

Allāh hat in die­ser Umma Eigen­schaf­ten ver­eint, die so nicht in den vor­he­ri­gen Natio­nen exis­tier­ten, und die ein Grund für die Über­le­gen­heit die­ser Umma sind. Er hat den Dīn die­ser Nati­on voll­endet, die Bot­schaf­ten abge­schlos­sen, den Koran zum ent­schei­den­den Buch gemacht und ihn vor Ver­fäl­schung geschützt.
Zu den Gna­den Allāhs zählt auch, dass er stets sol­che Men­schen geschaf­fen hat, die die­se Reli­gi­on vor den Ver­zer­run­gen und Mut­ma­ßun­gen der Abwei­chen­den behü­te­ten. Die­se Reli­gi­on wur­de durch ihre Trä­ger beschützt; den Gefähr­ten des Pro­phe­ten ﷺ, den Tābiʾūn und den unan­fecht­ba­ren, all­ge­mein aner­kann­ten Gelehr­ten und allen, die ihrem Weg gefolgt sind.

Zu die­sen Gelehr­ten zäh­len wir zwei­fel­los die Spit­ze des Ber­ges, den Hüter der Sun­na, Ver­fech­ter der Wahr­heit, Aḥmad b. Ḥan­bal.
Er war ein leuch­ten­der Stern im dunk­len Him­mel der sich ver­brei­ten­den Ket­ze­rei der Muʿ­ta­zi­li­ten in sei­ner Ära. Mit Wort und Tat stell­te er sich gegen die­se scho­las­ti­sche Bewe­gung und nahm dafür Hohn und Fol­ter der Inqui­si­tio­nen auf sich. Zu der Bio­gra­phie Aḥmads kom­me ich noch im ers­ten Teil des Buches. Die­ses und ähn­li­che Wer­ke sind zwei­fels­frei auch ein Bestand­teil des Mecha­nis­mus, durch den die­se Reli­gi­on ihre ori­gi­nä­re Gestalt bei­be­hal­ten durf­te und nicht gänz­lich ver­lo­ren ging. Hier­in erkennt man auch die beacht­li­che Bedeut­sam­keit der Aus­ein­an­der­set­zung mit die­sen Lek­tü­ren.
Da Aḥmad eine – im All­ge­mei­nen – aner­kann­te und hoch­ge­schätz­te Per­sön­lich­keit in der isla­mi­schen Geschich­te war und noch bis heu­te ist, woll­te ich mich sei­nem Schrei­ben wid­men und es mit eini­gen Kom­men­ta­ren bestü­cken. Im deut­schen Buch­markt gibt es noch erheb­li­che Lücken hin­sicht­lich der isla­mi­schen Theo­lo­gie und vlt. deckt die­ses Buch etwas von dem hie­si­gen Bedarf an theo­lo­gi­schen Abhand­lun­gen.

Dank­sa­gung

Ich dan­ke Allāh, der mir die Wege des Wis­sens in die­sen schwe­ren Zei­ten erleich­tert hat. Mein Dank geht auch an mei­ne Eltern, die mich über die Jah­re unter­stützt haben, an alle die mich auch nur einen Buch­sta­ben gelehrt haben und mir somit den größ­ten Gefal­len getan haben, den ein Mensch einem Men­schen antun kann. Die Leh­rer sind die geist­li­chen Väter des Men­schen. Sie bil­den und ent­fal­ten die See­le des Men­schen und sei­nen Geist. Šuʿ­ba b. al-Ḥaǧǧāǧ, der Füh­rer im Ḥadīṭ sag­te: „Wenn ich von einem Men­schen nur einen Ḥadīṭ hören durf­te, war ich sein Skla­ve solan­ge er leb­te.“
Auch bedan­ke ich mich bei mei­nen Brü­dern aus dem Team von mein-ara­bisch­kurs. Sie alle haben viel bewirkt und geleis­tet. Wür­de ich wis­sen, dass es ihnen nichts aus­macht, dann hät­te ich sie auch bei Namen genannt.

Möge Allāh die­ses Buch, sei­nen Schrei­ber und die Leser seg­nen und es als Aus­lö­ser für sei­ne Ver­ge­bung wir­ken las­sen.

Das ist die Ein­lei­tung des neu­en Buches

Raheel Zafar, 02. Ramaḍān 1439/18.05.2018

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